adams blitzschutz
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MYTHOS „Blitz“

Wussten Sie, dass für private Bauten in puncto Blitzschutz überhaupt keine gesetzliche Verpflichtung besteht?

Das Eigenheim mit einem angemessenen Blitzschutz-System zu wappnen, entspringt gänzlich dem persönlichen Bedürfnis nach fundamentaler Sicherheit. Die meisten Eigentümer sind zudem fest im Glauben, Ihr Zuhause sei automatisch sicher mit Blitzschutz ausgerüstet.
Wird ein neues Haus geplant, müssen Sie zudem als Bauherr den Architekten oder Generalunternehmer ausdrücklich beauftragen, eine separate Ausschreibung für ein adäquates Blitzschutz-System zu veranlassen.

Mythos Numero 1

Das Sankt-Florian-Prinzip

Das phänomenale Naturschauspiel „Blitz und Donner“ beschäftigt die Menschen schon seit Jahrtausenden.
So faszinierend die imposante und zugleich furchterregende Funkentladung der Wolken ist, so umfangreich ranken sich legendäre Geschichten und Irrglauben rund um den Blitz.
Auf das so genannte Sankt-Florian-Prinzip „Verschon mein Haus – zünd andre an“ kann man sich ganz sicher nicht berufen.
Denn: Blitze sind vollkommen unberechenbar und können überall nach dem Zufallsprinzip einschlagen.
Der Blitz „sucht“ sich nicht ausschließlich seinen Weg vorwiegend in hohe Berggipfel, getrennt stehende Bäume, Türme, Seen, hohe Gebäude oder elektrische Leitungen, wie viele irrtümlich glauben. Zwar werden exponierte Stellen in der Regel bevorzugt, aber die Erfahrung bekundet eindeutig, dass Blitze auch direkt neben einem hohen Baum oder Turm einschlagen können. Der Blitz muss zudem gar nicht direkt in das Gebäude einschlagen, denn selbst wenn der Blitz in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern einschlägt, kann es zu immensen Schäden kommen.
Das Reich der Legenden beinhaltet auch die Annahme, dass Blitze vom Blitzableiter angezogen werden.
Eins ist sicher: Wenn der Blitz in das geschützte Gebäude einschlägt, leitet die Blitzschutz-Anlage den Blitz ab und vermeidet somit eine Personengefährdung oder einen Brand.  

Fakt ist:
Es ist immer – je nach regionalen Wetterbedingungen – mit einer flächendeckenden Gefahr zu rechnen.
Der Blitz kann überall mit verheerenden Folgen einschlagen, sogar mehrmals am gleichen Ort.
Die Schadensstatistiken der Versicherungen belegen eindrucksvoll, dass Jahr für Jahr Werte in Milliardenhöhe durch Blitzschlag vernichtet werden – Tendenz steigend. 
Eine normgerecht installierte Blitzschutz-Anlage schützt die Liegenschaft und Menschen vor den zerstörerischen Kräften eines Blitzeinschlags – und zwar zu 99,9 %.

Mythos Numero 2

Blitzschutz-Anlagen sind überhaupt nicht effektiv.

Gerade Menschen der älteren Generation glauben, dass es trotz Blitzschutz-Anlagen zu Bränden kommen kann.
Die Blitzschutz-Systeme von anno dazumal waren durchaus sicher, doch im Laufe der Zeit wurden allmählich Wasserleitungen, Heizungssysteme und Elektroleitungen unmittelbar in die Häuser verlegt.
Es kann somit aus heutiger Sicht allerdings zu Überschlägen kommen, wenn man die alte Anlage nicht zeitgemäß mittels Betriebserden und Potentialausgleich adäquat nachgerüstet hat.
Wie in allen Fachgebieten ist das Wissen auch im Bereich Blitzgeschehen und Schutzmaßnahmen enorm angewachsen. Daraus resultieren vollkommen neue Vorschriften, Normen und letztendlich innovativ ausgereifte und optimierte Blitzschutz-Systeme.

Fakt ist:
Ein modernes Blitzschutz-System schützt zu fast 100 % vor Sach- und Personenschäden.

Mythos Numero 3

Eine Blitzschutz-Anlage ist viel zu teuer.

Bei einem Neubau z.B. sind Sie mit nur etwa 0,5 -1,0 % der Bausumme gegen Blitz-Gefahren rundum sicher gewappnet. 
In der Folgezeit fallen lediglich geringfügige Kosten für die alle 1 bis 5 Jahre fällige Prüfung an.

Fakt ist:
Mit Fang- und Ableiter auf dem Dach, Erder im Haussockel sowie Potentialausgleich und Überspannungsschutz im Hausinneren sind Sie bestens gegen die verheerenden Folgen eines Blitzeinschlags gerüstet – und das mit einer relativ kostengünstigen Mehr-Investition.
Eine zeitgemäße Blitzschutz-Anlage ist eine sichere und elementare Investition fürs Leben.

Mythos Numero 4

Eine Blitzschutz-Anlage verunstaltet das Gebäude.

Blitzschutz-Anlagen von anno dazumal erfüllen ganz sicher nicht die heutigen ästhetischen Ansprüche.
Sie betonen auch keineswegs das architektonische Bild modernster Wohnkultur.

Fakt ist:
Sicherheit und Architektonik stehen mittlerweile nicht mehr im ästhetischen Widerspruch.
Ein anspruchsvoll designtes Gebäude in Kombination mit einem ausgeklügelten Blitzschutz-System bildet das konstruktive Fundament für eine sichere Investition.
Ob verdeckt installierte Blitzschutz-Systeme, intelligent integrierte Systeme in Fassaden und Wärmedämmverbund-Systeme oder gekonnte Verlegung im Beton – Äußerer Blitzschutz und Ästhetik lassen sich harmonisch kombinieren. Ganz ohne optische Einbußen lässt sich ein zeitgemäßes Blitzschutz-System bedarfsgerecht und stilsicher integrieren.

Mythos Numero 5

Eine Blitzschutz-Anlage ist mit viel Arbeit und Ärger verbunden.

Gerade für Generalunternehmer oder Architekten ist das Thema „Blitzschutz“ leider immer noch eine „Blackbox“.

Fakt ist:
Das Wissen rund um den Blitzschutz ist zwar umfangreich und äußerst komplex, aber wenn erst einmal Klarheit herrscht in Bezug auf Notwendigkeit, Gefahrenpotenziale und Maßnahmen, dann weiß man die Investition ganz sicher zu schätzen.
Ob Beratung, Planung, Installation, Prüfung, Begutachtung oder Wartung – als Bauherr, Architekt oder Generalunternehmer sollten Sie ausschließlich auf ausgewiesene Experten setzen.
Denn: Nur führende Fachbetriebe bieten Ihnen in puncto Blitzschutz umfassenden Support für ein sicheres Bauen mit nachhaltigem Mehrwert.

07852-93791-0

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